Paris, bei schlechtem Wetter

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Eine Woche Regen, drei nächtliche Proben und die seltsame Klarheit, die ein durchnässter Mantel der letzten Ravel-Seite abgewinnt.

Paris im März weigert sich, eine Jahreszeit zu wählen. Was sich als genau das richtige Wetter für Ravel herausstellt.

Zwischen den Proben bin ich immer wieder in die Orangerie geflüchtet, um bei den Nymphéas zu sitzen. Beim dritten Besuch wurde mir etwas Peinliches klar: Ich hatte den Beginn der Ondine wie ein Aquarell gespielt, obwohl er eigentlich ein Ölgemälde sein will. Dick, pastos, widerwillig.

Das alte Klischee, französische Musik handle vom Licht, ist halb falsch. Sie handelt vom Widerstand, auf den das Licht trifft.

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Über Synästhesie, Farbenlehre und was Skrjabin uns noch immer über die innere Geometrie eines Akkords beibringt.

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