Schönberg lesen (langsam)

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Drei Monate mit op. 19 — und was sie mir über Geduld, Dichte und die Torheit des zu schnellen Übens beibrachten.

Schönbergs Sechs kleine Klavierstücke wirken auf den ersten Blick wie Studien in Zurückhaltung. Sind sie nicht. Es sind Studien in Dichte.

Neun Takte reichen für ein Universum, wenn man sich weigert, eine einzige Note zu überstürzen.

Ich verbringe seit Wochen etwa neunzig Minuten am Tag mit op. 19 Nr. 6, dem Stück, das am Todestag Mahlers entstand. Es ist neunzehn Noten lang. Ich habe es noch nicht fertig gelernt.

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Über Synästhesie, Farbenlehre und was Skrjabin uns noch immer über die innere Geometrie eines Akkords beibringt.

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